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Die Tagesklinik bildet die Brücke zwischen
dem Aufenthalt im Krankenhaus und dem ambulanten Besuch bei
einem niedergelassenen Arzt.
Die tagesklinische Behandlung ist sinnvoll,
wenn eine ambulante Versorgung nicht ausreicht und eine vollstationäre
Therapie noch nicht oder nicht mehr notwendig ist. Entscheidend
für die Aufnahme ist die Behandlungsbedürftigkeit,
das Einverständnis sowie die ausreichende Motivation
und Absprachefähigkeit des Patienten.
Unsere Patienten verweilen von Mo-Fr jeweils
von 7.30 - 15.30 Uhr in unserer Tagesklinik. Sie sind während
dieser Zeit in ein individuell auf sie abgestimmtes Therapieprogramm
eingebunden, ohne auf ihr gewohntes Umfeld verzichten zu müssen.
Mit der Behandlung wird direkt an die alltäglichen Probleme
angeknüpft. Wir wollen erreichen, dass die Patienten
möglichst schnell wieder selbstständig und handlungsfähig
sind.
Aufnahme finden Patienten mit allen bedeutsamen
psychischen Störungsbildern, wie z.B.
- Depressionen
- Anpassungsstörungen bei psychosozialer Konfliktlage
- Belastungsreaktionen nach traumatischen Ereignissen
- Angststörung
- Panikstörung
- Essstörung infolge anderweitiger psychischer Konfliktsituation
- Panikstörung
- Emotionale und Verhaltensstörungen infolge hirnorganischer
Störung
- Suchterkrankungen nach längerfristiger Abstinenz
Nicht für jede Erkrankung ist jedoch die Tagesklinik
die richtige Behandlungsform. Für Patienten zur Entgiftung
von Süchten, bei starken Erregungszuständen oder
dringender Selbstzerstörungsgefahr ist die stationäre
Behandlungsform die bessere Alternative.
Jeder niedergelassene Arzt kann in die Tagesklinik einweisen.
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